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Krebstest n. Neunhoeffer

Krebstest n. Neunhoeffer

Schon die alten Ägypter wussten, dass sich Veränderungen im Zellstoffwechsel am
besten in den Ausscheidungen wiederspiegeln.

Die Rückstände werden im Transportmittel Blut zu den Ausscheidungsorganen Niere – Urin, Leber -Stuhl
und Haut – Schweiß gebracht. Dem Harn kommt somit eine beachtliche diagnostische und prognostische
Bedeutung zu, und es verwundert nicht, dass Harnuntersuchungen schon früher ein großer diagnostischer
Wert beigemessen wurde. Dazu führen wir seit vielen Jahren einen von Professor Neunhoeffer entwickelten Test durch.

Der Neunhoeffer-Test dient zur Erkennung von Stoffwechselstörungen. Es handelt sich um eine
Bestimmung aus dem Harn. Bei der Harnuntersuchung werden Stoffwechselrückstände gemessen, die
bei einem Gesunden nicht vorhanden sind.

Die Abweichungen in dem fortschreitenden Prozess beruhen im wesentlichen auf einer Störung der
Zellreaktion. Bei ausreichender Sättigung der Erythrozyten mit Hämoglobin wird genug Sauerstoff zu den
Zellen transportiert. Bei einer Anämie kann in der Zelle die Katalyse nur unvollständig erfolgen.
Es wird Hydroxylamin als Zwischenprodukt im Zellstoffwechsel gebildet. Dies kann zur Störung der
Funktion von eisen-, kupfer- oder zinkhaltigen Fermenten führen, wodurch erneut die Bildung von
Hydroxylamin begünstigt wird. In der Folge entsteht ein Hydroxylamin Metabolismus.

(Metabolismus= Umwandlung , Veränderung)

Ein weiterer Test misst die Eiweißausscheidung im Harn. Die eine beträchtliche Fermentaktivität von bis
zu dreißig Fermenten aufweißt, die vom Zustand des Organismus abhängt. Der gesunde Organismus
scheidet praktisch kein Eiweiß aus. Also auch kein Rhodanase-Ferment, der Kranke dagegen in großen
Mengen. Der CCR (Carcinonchromreaktion) -Test nach Dr. Gutschmidt ist ebenfalls ein hochempfindlicher Test.
Es werden die für die Präkanzerose (Präkanzerose = Zellzustand mit gesteigertem Gärungsstoffwechsel)
oder die Kanzerose (Krebs) charakteristischen Eiweißspaltprodukte gemessen.
Die Höhe des Untersuchungsergebnisses ist ausschließlich von der Aktivität des entarteten Gewebes abhängig.

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